RIFFBAUWERKE
AUS TERRACOTTA
Korallenriffe und Muschelbänke aus gebrannter Keramik. Gestaltet wie Architektur, wissenschaftlich begleitet, gebaut für Orte, an denen Form zählt.
Haltung
Ein Riff, das man ansehen will.
In der Ostsee wurden Steinriffe abgetragen. In der Karibik sterben Korallen schneller, als neue Flächen besiedelt werden. Larven brauchen festen Grund, um sich anzusiedeln.
Künstliche Riffe sind meist Betonblöcke, Stahlgitter oder Bauschutt. Frische Zementoberflächen sind stark alkalisch und für Larven lange unattraktiv.
Riffe werden als Ingenieurbauwerk gedacht. Coraux denkt sie als Objekt, das Menschen sehen, besuchen und besitzen wollen.
Prinzip
Gestaltet auf drei Skalen
Jede Größenordnung hat eine eigene Aufgabe. Zusammen ergeben sie ein Bauwerk, das trägt, schützt und besiedelt wird.
Meter
Die Form
Ein selbsttragendes Bauwerk aus Keramikelementen. Die Gesamtform ist strömungsgünstig und nach dem Vorbild herausragender Bauwerke gestaltet.
Zentimeter
Der Lebensraum
Öffnungen entstehen durch weggelassene Fliesen. Nischen und Höhlen von etwa 15 × 30 cm bieten Fischen und Krebsen Schutz.
Millimeter
Die Oberfläche
Korallenkelche im Maßstab 1:1 direkt in der Form, Terracotta als Farbreiz und Mikroporen von etwa 0,4 mm durch Ausbrennstoffe.
Material
Römische Amphoren liegen seit rund 2.000 Jahren am Meeresgrund.
Gebrannter Ton muss sich im Meer nicht erst beweisen.
Fläche
Das Tiling
Die Fliesen greifen über symmetrische Kanten ineinander. Es gibt keine durchgehende Fuge. Die Fläche wirkt wie ein Gewebe, nicht wie ein Raster.
Wo Fliesen frei bleiben, entstehen Öffnungen für Fische und größere Meeresbewohner. Zugleich mindern sie die Wellenlast auf das Bauwerk.
123 Fliesen · 17 Öffnungen
Tippe eine Fliese an, um sie herauszunehmen oder wieder einzusetzen.
Detail
Der Stein
Eine Fliese aus Terracotta, 4 cm dick. Jedes Detail der Oberfläche folgt einer Aufgabe.
- 1MikroporenAusbrennstoffe hinterlassen beim Brand Poren von etwa 0,4 mm. Darin setzen sich Korallenlarven fest.
- 2Ein WerkstoffGebrannter Ton, sortenrein, ohne Klebstoffe und Zement.
- 3Kelche und RinnenStrukturen von 2 bis 15 mm vergrößern die Oberfläche und schützen junge Korallen.
- 4Farbreiz TerracottaDer warme Ton setzt Kontraste, an denen sich Larven orientieren.
- 5ÖffnungenWeggelassene Elemente ergeben Nischen und Öffnungen für Fische.
Form
Die Form entsteht mit Architektur
Die Gesamtform jedes Bauwerks entwickelt Coraux mit Architekturbüros, die Gebäude als Skulptur denken. Ziel ist eine eigene Formensprache unter Wasser.
Maßstab sind Bauten, die man als Skulptur wahrnimmt, bevor man sie als Gebäude versteht.
Fondation Louis Vuitton
Paris
Heydar Aliyev Center
Baku
Elbphilharmonie
Hamburg
Orte
Wo ein Coraux-Riff steht
Resorts
Ein Riff in der Hausbucht wird zum Ziel für Schnorchler und Taucher und zum Bild des Hauses.
Privatinseln
Ein eigenes Riff vor der eigenen Küste, gestaltet als Kunstobjekt.
Reedereien
Reedereien mit eigenen Inseln und Häfen setzen ein sichtbares Zeichen.
Unternehmen
Kunst- und Standortprojekte mit wissenschaftlich begleitetem Ergebnis.
Begleitung
Jedes Riff ist ein Messpunkt
Die wissenschaftliche Begleitung ist fester Teil jedes Auftrags. Der Eigentümer sieht, wie sein Riff wächst.
- Datenlogger am Riff
- Messen dauerhaft und werden bei den Kontrollen gewechselt.
- Bestandsaufnahme
- Fotos, Arten und Bewuchs, zweimal im Jahr unter Wasser erfasst.
- Pflege
- Invasive Arten werden bei den Kontrollgängen entfernt.
- Bericht
- Ein jährlicher Bericht dokumentiert die Entwicklung des Riffs.
Stand
Vom Teststein zum ersten Riff
Jetzt
Design Freeze
Fliesengeometrie und Tiling werden final.
1–2 Monate
Teststein
Form bauen, erste Fliese brennen und prüfen.
2–3 Monate
Testserie
Rund 100 Fliesen mit verschiedenen Oberflächen.
3–6 Monate
Labortests
Festigkeit im Salzwasser, Umweltprüfung, Architektur.
6–12 Monate
Feldtest
Fliesenpaneele im Meer, Genehmigung des Standorts.
Danach
Riff Nr. 1
Founding Edition beim ersten Auftraggeber.
Kontakt
Ein Riff anfragen
Coraux plant jedes Riff für seinen Ort. Erzählen Sie, wo es stehen soll.
- Maximilian Pfannkuch, Gründer
- Maschinenwesen an der TU München
- Bundessieger Jugend forscht
- Über 350 UHPC-Elemente für Cocoon Frankfurt in Serie gegossen
info@maxpfannkuch.de
Telefon
+49 157 57310678